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03.02.2012
Taschenlampen-Führung im Junkerhaus
Geeignet für die ganze Familie
Am Samstag, 11. Februar, um 19 Uhr findet die nächste Taschenlampen-Führung im Junkerhaus statt.
Kennen Sie das Junkerhaus nach Einbruch der Dunkelheit? Das Junkerhaus, erbaut in den Jahren 1889-1891 im Auftrag des Künstlers Karl Junker (1850-1912), ist ein Haus ohne Strom und künstliches Licht. Eine Museumsführung am Abend ist nur mit Taschenlampen möglich.
Ornamente und Möbel, Skulpturen und Gemälde tauchen plötzlich aus der Dunkelheit auf und lassen sich neu entdecken. Eine spannende Führung unter Leitung von Christiane Thiel mit vielen überraschenden Entdeckungen, geeignet für die ganze Familie.
Die Kosten für die Führung belaufen sich auf 4 € pro Person.
Anmeldung bitte in den Museen Hexenbürgermeisterhaus (05261-213276) oder Junkerhaus (05261-667695)
14.12.2011
Elsass • Toskana • Piemont TRÜFFEL, WEIN & PASTA
Weine, Städte, Landschaften...
10 Tage - Bus - Gastronomische Reise - Kultur & Geschichte
Termin: 20.10. - 29.10.2012
Reiseleitung: Christiane Thiel
1. Tag
SA • 20.10.2012 (ca. 500 km)
VOM RHEINLAND INS ELSASS
Fahrt ab den angegebenen Zustiegen im Fernreisebus mit max. 26 Reisenden. Vorbei an Karlsruhe erreichen Sie am frühen Nachmittag die elsässische Weinstrasse. Weiterfahrt nach Mulhouse. Ankunft zum Abendessen und zur Übernachtung im Hotel BRISTOL*** in Mulhouse.
2. Tag
SO • 21.10.2012 (700 km)
MULHOUSE • Toskana
Frühstück im Hotel & Kofferverladung. Fahrt über die schweizer Autobahnen vorbei an Luzern und am Vierwaldstätter See zum Gotthardt-Tunnel und ins Tessin. Über Mailand und Bologna erreichen Sie das BELVEDERE SAN LEONINO in der Nähe von Siena. Abendessen und Übernachtung.
3. Tag
MO • 22.10.2012 (70 km)
SAN GIMIGNANO & WEIN
Halbpension. Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Entdecken Sie die Weinberge un das herrliche Umfeld. Anschließend fahren Sie in die Region des „Vernaccia di San Gimignano“. Im rustikalen Ambiente des Weingutes Pietrafitta werden Sie eine Weinprobe inkl. lokalen Wurst- und Käse-Spezialitäten erleben. Nachmittags geht es nach San Gimignano, die Stadt der Geschlechtertürme... Spaziergang und Freizeit. Genießen Sie Gelato oder Cappucino auf der Piazza Cisterna!
4. Tag
DI • 23.10.2012 (40 km)
TRAUMHAFTES SIENA
Halbpension. Fahrt nach Siena und Besichtigung mit einer örtlichen Führung. Der Rundgang führt Sie u.a. zur Piazza del Campo, zum Dom, zur Kirche San Domenico u.v.m.. Gelegenheit zur Mittagspause und Freizeit in der Stadt des Pallio. Genießen Sie einen Martini auf der Piazza, suchen Sie sich ein schönes Cafe oder schauen Sie dem geschäftigen Treiben zu. Ihre Reiseleitung bietet Ihnen einen Besuch im Dombaumuseum an, dessen Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes die grandiose (aber wetterbedingte) Aussicht über die Stadt ist...
5. Tag
MI • 24.10.2012 (100 km)
VOLTERRA - STADT AM ABGRUND
Halbpension. Fahrt durch die herrlichen Landschaften bis in die Alabasterstadt Volterra. Bei einem geführten Stadtrundgang erfahren Sie einiges über die Alabasterverarbeitung, die Etrusker, die Römer und die einmalige Lage Volterras... Freizeit zum Mittagessen und zum Bummel durch das wirklich schöne Städtchen. Rückkehr ins Hotel.
6. Tag
DO • 25.10.2012 (20 km)
CASTELLINA: Wein & Picknick
Halbpension und Fahrt zu einem Markt in der Region. Hier kaufen Sie alles für ein typisches Picknick ein, das Sie anschließend in der herrlichen Landschaft verzehren. Ihr Restaurant reist die ganze Zeit im Bus mit! Am Nachmittag besuchen Sie die Cantinas in Castellina und tauchen ein in die Welt des Gallo Nero und des Chianti Classico... Abends kurze Fahrt zu einem typischen 4-Gang-Abendessen in einem Restaurant.
7. Tag
FR • 26.10.2012 (400 km)
BERGE, MEER & Picknick
Frühstück im Hotel & Kofferverladung. Vorbei an Florenz und Pisa erreichen Sie die Küstenatobahn, wo sich der Apennin bis an das Mittelmeer erstreckt. Panoramafahrt mit Stopps und Picknick mit lokalen Spezialitäten. Vorbei an Genua erreichen Sie im Piemont Castagnito bei Alba. Begrüßungsgetränk, Zimmerbezug und 3-Gang-Abendessen im Hotel CASTA***.
8. Tag
SA • 27.10.2012 (60 km)
ALBA, WEIN, TRÜFFEL & NÜSSE
Frühstück und Ausflugsfahrt nach Alba, dessen mittelalterliches Zentrum anlässlich des „Trüffelfestes“ ein einziger großer Markt ist: an jeder Ecke gibt es hier die Spezialitäten der Region zu kosten und zu kaufen!!! Höhepunkt ist die „Trüffelhalle“, die sie gemeinsam besuchen werden... Am Nachmittag Fahrt zu einem Weingut, wo Sie die Kellerei besichtigen und eine Weinprobe mit kleinen Snacks genießen. In einem typischen Restaurant erwartet Sie ein rustikales „Menü Piemont“ inkl. Wein und Wasser...
9. Tag
SO • 28.10.2012 (ca. 600 km)
DURCH DIE SCHWEIZ NACH OBERNAI
Frühstück, Kofferverladung und Fahrt vorbei an Mailand und durch die Schweiz bis nach Basel und zur Übernachtung im Hotel COLOMBIERE*** in Obernai. Abends erleben Sie ein „Elsässisches Sauerkrautessen“ in einem typischen Restaurant.
10. Tag
MO • 29.10.2012 (ca. 500 km)
WEIN & Heimreise
Frühstück und Kofferverladung. Kurze Fahrt nach Wolxheim zur Winzerfamilie Regin. Weinprobe mit Guglhupf und anschließend Beginn der Heimreise
Leistungen
Preise pro Person in EUR
Doppelzimmer 1.598,- €
Einzelzimmerzuschlag 330,- €
Weitere Informationen und Buchungen unter
12.12.2011
Franziskus - Licht aus Assisi Ausstellung in Paderborn
9. Dezember 2011 bis 6. Mai 2012
In der Reihe seiner bekannten Mittelalter-Ausstellungen widmet sich das Erzbischöfliche Diözesanmuseum auf Initiative der deutschsprachigen franziskanischen Gemeinschaften einer der wirkmächtigsten und bis heute populärsten Heiligengestalten des Mittelalters: Franziskus von Assisi (1181/82–1226). Geboren als Sohn eines reichen Textilhändlers richtete der junge Francesco Bernardone sein Leben gegen den erklärten Willen seines Vaters bewusst nach der Botschaft der Evangelien aus, nachdem er die Schattenseiten der aufstrebenden mittelitalienischen Kommunen des 13. Jahrhunderts – die erbarmungswürdige Existenz Aussätziger und Verarmter am Rande der Gesellschaft – intensiv kennengelernt hatte.
Seine erklärte Nachfolge Christi machte den Mann aus Assisi zu einem Leitstern seiner Zeit: freiwillige Besitzlosigkeit und Friedfertigkeit, Demut und Fürsorge gegenüber den Mitmenschen und die Verantwortung gegenüber der Schöpfung kennzeichneten diesen Lebensentwurf. Durch Jahrhunderte hindurch inspirierte er Menschen, die nach religiös-spiritueller Neuausrichtung ihres Lebens strebten und hat darin auch heute nichts von seiner Faszination verloren.
Das kunst- und kulturhistorisch angelegte Ausstellungsprojekt führt erstmals eine Vielzahl qualitätvoller, hochkarätiger Exponate aus dem Sacro Convento zu Assisi sowie aus zahlreichen internationalen Museen und Bibliotheken, darunter die Vatikanische Pinakothek und die Biblioteca Apostolica Vaticana, auf Zeit in Paderborn zusammen. Neben Werken der frühen italienischen Tafelmalerei und spätmittelalterlicher Freskenfolgen sind Glanzleistungen der Buchkunst ebenso zu sehen wie barockzeitliche Meisterwerke, welche die neuen franziskanischen Bildthemen aus der Zeit der Gegenreformation vergegenwärtigen.
Zur Franziskus-Ausstellung gibt es u.a. folgende Führungen:
Allgemeine Führung für Oberstufe oder Erwachsene
a) 90 oder b) 120 Minuten
Eine der wirkmächtigsten und bis heute populärsten Heiligengestalten des Mittelalters ist der heilige Franziskus von Assisi (1181/82–1226). Geboren als Sohn eines reichen Textilhändlers brach er mit seinem bisherigen Leben, nachdem er die Schattenseiten der blühenden oberitalienischen Kommunen des 13. Jahrhunderts in der erbarmungswürdigen Existenz Aussätziger und Verarmter intensiv kennengelernt hatte. Seine erklärte Nachfolge Christi machte den Mann aus Assisi zu einem Leitstern seiner Zeit: Besitzlosigkeit und Friedfertigkeit, Demut und Fürsorge gegenüber den Mitmenschen und die Verantwortung gegenüber der Schöpfung kennzeichneten diesen Lebensentwurf. Durch Jahrhunderte hindurch inspirierte er Menschen, die nach religiös-spiritueller Neuausrichtung ihres Lebens strebten und hat darin auch heute nichts von seiner Faszination verloren. Aus der Vision des Franziskus ist eine Lebenseinstellung geworden, der viele Menschen gefolgt sind und bis heute folgen. Ein Rundgang durch das Diözesanmuseum und das Franziskanerkloster Paderborn gewährt faszinierende Einblicke in die Zeugnisse franziskanischer Kunst, Literatur und Spiritualität auf den Spuren des heiligen Franziskus und seiner geistlichen Schwester Klara und gibt einen Überblick über die Geschichte der franziskanischen Ordensfamilie bis in die Gegenwart.
Führungen können auch direkt bei ct@fuehrungen-in-lippe.de gebucht werden.
Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
10.12.2011
ROMA AETERNA - 6 TAGE ROM
Kunst, Kultur & Glaube in der Ewigen Stadt
6 Tage - Flug - Erlebnisreise - Kultur & Geschichte
Termine :
01.05. - 06.05.2012
09.10. - 14.10.2012
Reiseleitung: Christiane Thiel
Rom hat viele Gesichter und jede Reise kann nur ein Versuch sein diese kennen zu lernen! Weltstadt mit verschlafenen Gassen und romantischen Plätzen. Hauptstadt der Weltkirche und Italiens. Grab der Apostel Petrus und Paulus und Ziel unzähliger Pilger...
Von unserem von den Trinitariern geführten Hotel S. MARIA ALLE FORNACI direkt an St. Peter aus erleben Sie die ewige Stadt.
Während Ihres Aufenthaltes werden folgende Sehenswürdigkeiten zu sehen sein:
Ostia Antica, Vatikan (mit Besuch der Generalaudienz ), Engelsburg, die deutsche Nationalkirche S. Maria del Anima, Piazza Navona, Kirche Santa Maria sopra Minerva, Pantheon, Calixtus-, Sebastianus- oder Domitilla-Katakombe und Besichtigung der unterirdischen Grabanlage, Basilika St.Paul vor den Mauern, „Laterankomplexes“ mit der Basilika San Giovanni und des Baptisteriums San Giovanni in Fonte, Aventinischer Hügel mit der frühchristlichen Basilika Santa Sabina, Kolosseum, die Basilika von San Clemente, Forum Romanum, Kapitol, Basilika Santa Maria Maggiore, Vatikanischen Museen und organisierter Besuch der weltberühmten Ausstellungen, der Sixtinischen Kapelle und der Stanzen des Raffael, Besichtigung des Petersplatzes und des Petersdomes.
Weitere Informationen, detaillierte Reiseinformationen & Buchungen unter:
03.11.2011
Kulturstrolche im Junkerhaus
"KULTURSTROLCHE"
Das Kultursekretariat NRW Gütersloh unterstützt die Städte nicht nur finanziell mit Fördermitteln aus dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, sondern auch organisatorisch als übergeordnete Projektleitung.
Kulturinstitutionen und Künstlerinnen oder Künstler öffnen ihre Tore und laden die Kulturstrolche ein, auch einmal hinter die Kulissen zu blicken. In Kooperation mit den örtlichen Projektleitungen erarbeiten sie ein abwechslungsreiches und hochwertiges Kulturangebot, das auf die spezifische Altersgruppe der Kulturstrolche abgestimmt ist.
Vom 2. bis zum 4. Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit Kultur auszuprobieren, selbst zu entdecken was ihnen gefällt und besonders Spaß macht.
JUNKERHAUS LEMGO
Auf Entdeckungstour in einem ungewöhnlichen Haus:
Das Junkerhaus und der Künstler Karl Junker
1.Teil: Dauer ca. 90 min
Ort: Museum Junkerhaus
Bei einer Führung durch das Museum Junkerhaus lernen die Schülerinnen & Schüler die Lebensgeschichte von Karl Junker kennen. Auf spielerische Art und Weise erkunden sie bei
einem Suchspiel in Kleingruppen das Haus und bekommen so einen Eindruck von der Vielfältigkeit seines künstlerischen Schaffens.
Als Material werden verwendet: Karten mit Detail-Fotos für das Suchspiel und ein Arbeitsbogen (Kleingruppenarbeit)
2.Teil: Dauer ca. 90 min
Ort: Schule
In der Schule wird inhaltlich an das Gesehene und Gehörte im Junkerhaus angeknüpft.
Dabei können die Schülerinnen und Schüler selber mit dem Material werkeln, das für Karl Junker so wichtig war – mit Holz. Es bestehen zwei Möglichkeiten dafür: entweder die Kinder bemalen mit Buntstiften eine eigene Holzplatte (DIN A4-Format), bearbeiten mit Feilen Holzleisten und leimen daraus nach eigenen Ideen einen Bilderrahmen für ihre Bilder. Oder es entsteht ein Gemeinschaftsprojekt der gesamten Klasse indem eine größere Holzkiste o.ä. von den Kindern gemeinsam bemalt und mit ornamentierten Holzleisten (wiederum mit Feilen bearbeitet und bemalt) verziert wird. Als Anschauungsmaterial dafür kann aus dem reichhaltigen Werk von Karl Junker eine originale Vorlage mit in den Unterricht gebracht werden.
Anbieter: Christiane Thiel Neue Str. 34 32657 Lemgo Tel.:05261/2762 Mobil: 0170/4044778
E-Mail: ct@fuehrungen-in-lippe.de Internet: www.fuehrungen-in-lippe.de
23.08.2011
Fürstin Pauline zur Lippe - Neue Führung in Detmold
Nächste Öffentliche Führung am Samstag, 03.September 2011 um 15 Uhr,
Treffpunkt vor dem Residenzschloss Detmold
"Mit Fürstin Pauline unterwegs in der alten Residenz Detmold".
Die Gäste werden "höchstpersönlich" von Fürstin Pauline in Empfang genommen und durch "ihre" Residenz begleitet. Sie werden Informationen "aus erster Hand" über die Zeit vor 200 Jahren erhalten. Wie lebte es sich damals in Detmold? Was verschlug eine Prinsessin aus dem Hause Anhalt-Bernburg nach Lippe? Warum gilt Pauline bis heute als "die" Landesmutter Lippes schlechthin? Was haben Einrichtungen wie das Strafwerkhaus, die Pflegeanstalt und die Kinderbewahranstalt miteinander gemeinsam?
Auf viele dieser Fragen werden Sie während der 90 minütigen Führung Antworten erhalten und eine spannende Zeitreise in eine wichtige Epoche Lippischer Geschichte unternehmen.
09.07.2011
FÜRSTIN PAULINE Bericht Lippische Landeszeitung 09. Juli 2011
Fürstin Pauline führt "Untertanen" durch ihr Detmold.
Fürstin Pauline alias Christiane Thiel führt durch "ihr" Detmold | Foto: Preuss
Detmold. Vor der Schlosstür geht es los: Dort hat Fürstin Pauline (alias Christiane Thiel) am Freitag neugierige "Untertanen" abgeholt, um ihnen bei einem Spaziergang Einblicke in die kleine Residenz vor rund 200 Jahren zu geben. Diese wurde nicht zuletzt durch Paulines starkes soziales Engagement geprägt. "Bei meinen ersten Rundgängen hier war ich über das viele Elend entsetzt", erzählte die Landesmutter, "da wurde mir klar, dass man den Menschen Perspektiven geben muss".
Die rund 90 Minuten lange Tour, die auf Anregung der Tourist-Information entstand, führt zu vielen Orten, die von Pauline geprägt wurden und zeigt, wie das Leben damals ablief.
Drei weitere Termine mit Fürstin Pauline stehen fest:
23. Juli, 13. August und 3. September. Start ist um 15 Uhr vor dem Schloss.
Erwachsene zahlen 3,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.
Gruppentermine (80,-€ pro Gruppe) können bei der Tourist-Info im Rathaus am Markt unter (05231) 977-447 vereinbart werden.
Oder direkt bei Christiane Thiel unter: 05261-2762 oder 0170-4044778
oder unter folgendem e-Mail - Kontakt: ct@fuehrungen-in-lippe.de
06.04.2011
Führungen an den Externsteinen
Horn-Bad Meinberg/Holzhausen-Externsteine (tog). Seit April können Besucher der Externsteine neben dem neuen Informationszentrum außerdem geführte Touren rund um die Steine nutzen. Den Auftakt machte eine allgemeine Führung mit Christiane Thiel.
Langsam sammelt sich die Gruppe im Foyer des neuen Zentrums und lauscht den Worten von Christiane Thiel zu den neuen Führungen. "Es gibt selbstverständlich die generelle Tour, die ein breites Wissen vermitteln soll, wir haben aber auch Spezielles im Angebot." Ob Ornithologen, Fledermausfreunde, Historiker, Biologie- oder Mythologieinteressierte - "denkbar wäre nahezu alles", ergänzt Förster Stephan Radeck.
Nach der kurzen Einleitung steht der Aufbruch mit skeptischen Blicken gen Himmel an - vereinzelt fallen kleine Regentropfen. "Ein Wetter, welches die Steine nun mal gewohnt sind", beginnt Thiel den erzählerischen Teil des begleiteten Rundweges für die Gruppe. "Ihre Geschichte beginnt vor etwa 70 Millionen Jahren."
Vor der eindrucksvollen Kulisse der Steine, die sich bis in 38 Meter Höhe aus dem Boden erheben, klärt sie über den Namen des Naturdenkmals auf. "Eindeutig ist der Ursprung für die Namensgebung nicht belegt." Entweder schulden die Steine ihren heutigen Namen den Vögeln, die hier einst nisteten (die Ableitung käme dann von den "Elsternsteinen"), oder der Bezug habe sich aus dem alten Wort des Eggegebirges entwickelt.
Sicherer kann sie der kleinen Menschentraube um sie herum erklären, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass sich die Brocken hier heute so markant auftürmen. Am Beispiel eines Buches verdeutlicht sie die Erdverschiebung, die hier am Werk war. "Das Übrige hat Wasser geleistet, welches die heutige Erscheinung über einen sehr langen Zeitraum freigespült hat."
Mit zunehmender physischer Nähe der Gruppe zu den Steinen, gelangt die Tour näher an die jüngere Geschichte heran. Regelrecht "in Stein gehauen" sind Zeugnisse der Christianisierung und alter Rituale, die stattfinden, seit Menschen hier zum ersten Mal auf den Plan traten. Auch politische und weltanschauliche Motive wurden - besonders in der Zeit des Dritten Reiches - hineininterpretiert und gesucht, erklärt Thiel. "So wurde auch das Wasser, welches wir heute hier sehen, in diesen Jahren abgelassen, weil man sich durch Grabungen in der Fläche Funde aus germanischer Zeit erhoffte. Nachdem das nicht das gewünschte Ergebnis brachte, wurde das Wasser schlicht wieder aufgefüllt und niemand sprach mehr davon."
Der letzte Teil der Tour führt die Gruppe an einen Ort hinter den Steinen. Nicht nur der einzigartige Blick mache die Stelle am Ufer so interessant, so Thiel, sondern auch die bewaldete Umgebung. Schließlich befänden sich die Steine inmitten eines einzigartigen Naturschutzgebietes, durch das demnächst einige neu geschaffene Wege führen.
aus: Lippische Landeszeitung 05.04. 2011
21.12.2010
Ritterschlag für die KulturScouts
Die KulturScouts aus der Hauptschule Preußisch Oldendorf haben heute einen winterlichen Ausflug in das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake unternommen, das in seinem weißen Kleid aus Schnee und Eis geradezu wie ein Motiv von einer Postkarte aussieht.
Frau Thiel nimmt die 6b in Empfang und wird gleich mit der ersten gewichtigen Frage überfallen: „Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Burg und einem Schloss?“ Eine perfekte Überleitung in die Führung durch das Museum und durch die lange Geschichte von Schloss Brake. An einem Holzmodell des Gebäudekomplexes können die Schüler ablesen, welcher Bauteil wann entstanden ist. Wer wohnte eigentlich hier? Und wie sah das Leben auf der Burg oder bei Hofe aus? Wie konnten sich die Menschen auf der Burg vor Eindringlingen und Angriffen schützen? Viele Schüler können da genau mitreden: so einen runden Turm, wie der, den die alte Burg einmal hatte, nennt man Bergfried. Auch verschiedene Verteidigungsmethoden sind ihnen durch Computerspiele geläufig. „Aber in Wirklichkeit mit brennendem Pech übergossen zu werden, tut bestimmt ganz schön weh.“ Um sich eine noch greifbarere Vorstellung vom Leben eines Ritters zu machen, schlüpft die ganze Klasse in mittelalterliche Gewänder. Die Herren verwandeln sich in edle Knappen, die Damen in Burgfräulein. Auf alle wartet nun eine gewichtige Aufgabe: die Knappen möchten selbstverständlich gerne zum Ritter geschlagen werden. Hierfür gilt es eine sportliche Herausforderung zu meistern: das Ringreiten auf einem imaginären Pferd, bewaffnet mit einer Lanze. Die Damen geben die Jury und bestimmen darüber, welcher Knappe in Flinkheit, Stil und Form diese Aufgabe am besten meistert. Schließlich werden alle Knappen feierlich mit dem Holzschwert zum Ritter geschlagen.
Die zwei Stunden im Weserrenaissance-Museum sind im Flug vergangen, was nicht zuletzt der lebendigen, spannenden Führung von Frau Thiel zu verdanken ist. Einige Schüler wären gerne noch etwas länger geblieben, um noch weitere Ecken des Museums zu erkunden. Vielleicht ist der nächste Familienausflug ja eine gute Gelegenheit dafür.
21. Dezember 2010 | Autor: Antje Noehren
Ganz viele Informationen über das Projekt KulturScoutsOWL finden Sie unter folgendem Link:
07.12.2010
Sizilien - Insel der Kulturen
Sizilien ist eine faszinierende Insel. Dort begegen Ihnen die Karthager, die Griechen, die Römer, die Byzantiner, die Fatimiden, die Normannen, die Staufer, u.v.m. Und alle haben dort ihre Spuren hinterlassen. Seien es die fantastischen Tempelanlagen der Griechen oder die atemberaubenden Goldmosaike der Normannen und Staufer... Lassen Sie sich während des Vortrags auf eine Zeitreise mitnehmen und sich diese wunderbare Verbindung und Vermischung der vielfältigen Kulturen vor Augen führen.
Die Vorträge dauern in der Regel ein bis zwei Stunden.
Preise nach Absprache.